Fürstentum Hohenzollern
Der Name leitet sich aus der Stammburg Zollern (später Hohenzollern) in der Nähe von Hechingen ab. Der Stammvater ist Friedrich von Zollern der 1111 durch den Schwabenherzog Friedrich I. von Staufen in den Grafenstand erhoben wurde.
1227 wurden die Besitztümer aufgeteilt und es entstanden die 2 Linien der Hohenzollern.
Friedrich IV. erhielt die schwäbischen Stammgüter und Konrad I. die Burggrafschaft Nürnberg und begründete die fränkische Linie der Hohenzollern.
Aus der fränkischen Linie gingen die späteren Könige Preußens und die deutschen Kaiser hervor.
Die schwäbische Linie bestand hauptsächlich aus den Grafschaften Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen. 1623 wurde die Linie in den Reichsfürstenstand erhoben.
1849 dankte Karl Anton von Hohenzollern-Sigmaringen ab und der schwäbische Besitz wurde zum Regierungsbezirk Sigmaringen des Königreichs Preußen.
Der älteste Sohn Karl Antons kandidierte 1870 als spanischer König, der 2.Sohn wurde 1866 als Karl I. Fürst und 1881 König in Rumänien. Bis zum Jahre 1947 stellten die Hohenzollern die rumänischen Könige. Die Linie Hohenzollern-Hechingen erlösch bereits 1869.
Neueste Orden
Gestiftet:
1.Januar 1842 durch die beiden Fürsten Friedrich Wilhelm (H.-Hechingen) und Carl (H.-Sigmaringen)