Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha



Das Herzogtum entstand 1826 durch die Neugliederung der ernestinischen Herzogtümer.
Die Herrscher von Sachsen-Gotha-Altenburg hinterließen keinen Erben sodass eine Neugliederung notwendig war. Dies geschah durch den Schiedsspruch von Friedrich August II. dem König von Sachsen.
Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha entstand in seinen Hauptteilen aus dem früheren Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld (ohne den saalfelder Landesteil) und dem Herzogtum Sachsen-Gotha und einigen Ämtern des Herzogtums Sachsen-Hildburghausen.
Das Herzogtum war ein Doppelherzogtum, das von einem Herzog regiert wurde. Es bestanden viele Ämter und Behörden jeweils doppelt, einmal in Gotha und einmal in Coburg.
Eine Vereinigung der beiden Herzogtümer wurde nicht durchgeführt.
1834 trat das Herzogtum dem Deutschen Zollverein bei und 1866 dem Norddeutschen Bund unter Führung Preußens. Ab 1871 gehörte es zum Deutschen Reich.
Nach dem 1.Weltkrieg und der Abdankung der Fürsten wurde Gotha Freistaat in Thüringen und Coburg Freistaat in Bayern.
Herzöge waren:
Ernst I. 1826 – 1844
Ernst II. 1844 – 1893
Alfred 1893 – 1900
Erbprinz Ernst II 1900 – 1905
Carl Eduard 1905 - 1918

Neueste Orden


Kriegs-Erinnerungskreuz Steckkreuz 1914-18
Kriegs-Erinnerungskreuz Steckkreuz 1914-18
Gestiftet:
Sommer 1918 durch Herzog Carl Eduard
Verliehen:
1918 ?(1927)
OEK Nummer:
2693
Kriegs-Erinnerungskreuz 1914-18
Kriegs-Erinnerungskreuz 1914-18
Gestiftet:
Sommer 1918 durch Herzog Carl Eduard
Verliehen:
Herbst 1918
OEK Nummer:
2694
Goldene Verdienstmedaille des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens mit Schwertern am Ring 1935
Goldene Verdienstmedaille des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens mit Schwertern am Ring 1935
Gestiftet:
25.Dezember 1833 gemeinsam durch die Herzöge Friedrich zu Sachsen-Altenburg, Ernst I. zu Sachsen-Coburg-Gotha, Bernhard Erich Freund zu Sachsen-Meiningen
Verliehen:
1905-1914
mit Schwertern am Ring 1935
OEK Nummer:
2543
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