Im Jahre 1474 erhob Kaiser Friedrich III bei einem Besuch des dänischen Königs Holstein zu einem Herzogtum des Deutschen Reiches. Schleswig war Herzogtum unter dänischer Herrschaft. Seit 1773 mit dem Gebietstausch im Vertrag von Zarskoje Selo war das gesamte Gebiet von Schleswig und Holstein im Besitz der Dänen. Nach dem Wiener Kongress wurden die Herzogtümer Holstein und Lauenburg Mitglied im Deutschen Bund. 1848 unternahm Dänemark Anstrengungen Schleswig zu annektieren. Darauf hin wurde eine provisorische Regierung gebildet die um Aufnahme Schleswigs in den Deutschen Bund nachsuchte. In dem anschließenden Kampf gegen Dänemark wurden die Truppen von Schleswig und Holstein durch Truppen der Bundesstaaten und Preußens unterstützt. 1848 wurde der Waffenstilstand von Malmö geschlossen der den Status Quo wieder herstellte. Ein erneuter Versuch Dänemarks Schleswig zu annektieren führte 1864 zum Deutsch-Dänischen Krieg. Im Ergebnis und der Niederlage Dänemarks wurden Schleswig und Holstein unter die Verwaltung von Österreich und Preußen gestellt.. Nach der Niederlage Österreichs im Deutsch-Deutschen Krieg 1866 wurden die Herzogtümer Teil des preußischen Staates und blieben dies bis 1918.