Kaiserreich
Das Deutsche Kaiserreich existierte in der Zeit vom 18.Januar 1871 bis zum 9.November 1918.
Die deutschen Kaiser waren:
Wilhelm I. (1871-1888),
Friedrich III.(1888)
und Wilhelm II. (1888-1918)
Das Deutsche Reich, wie dieser Bundesstaat genannt wird, war eine konstitutionelle Monarchie.
Unter der Führung Preußens entstand zum ersten Mal ein einheitlicher deutscher Nationalstaat.
Zum Kaiserreich gehörten 25 Bundesstaaten einschließlich der 3 Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck sowie dem Gebiet Elsaß-Lothringen.
Eine der schillernsten Figuren im Reich war Otto von Bismarck der erste Kanzler, der bis 1890 maßgeblichen Einfluss an der Entwicklung des Deutschen Reiches hatte. Nach der Entlassung von Bismarck spricht man vom Wilhelminischem Zeitalter, weil der 1888 zum Kaiser ernannte Wilhelm II. sich zunehmend in die Politik und Staatsentwicklung einmischte. Am Ende der fatalen Entwicklung, geprägt durch weltweites Machtstreben der europäischen Großmächte und der praktizierten Bündnispolitik, stand der erste Weltkrieg. Am Ende des Krieges und der Niederlage Deutschlands und seiner Verbündeten war das Ende des Kaiserreichs besiegelt. Der Reichskanzler Max von Baden rief am 9.November 1918 eigenmächtig die Abdankung des Kaisers aus. Der Kaiser flüchtete nach Holland und Philipp Scheidemann rief in Berlin die Deutsche Republik aus.
Die übrigen deutschen Fürsten und Könige dankten ebenfalls ab.
Neueste Orden
Gestiftet:
27.Januar 1900 durch Kaiser und König Wilhelm II.
Gestiftet:
18. Mai 1842 durch König Friedrich Wilhelm IV.
1871 vermutlich mündlich durch Wilhelm I.
Gestiftet:
1.Dezember 1888 durch Wilhelm II.
Gestiftet:
27.Januar 1905 durch Kaiser Wilhelm II.
Gestiftet:
27.Januar 1905 durch Kaiser Wilhelm II.
Gestiftet:
1.Oktober 1898 von Kaiser und König Wilhelm II.