Nationalsozialismus » Danzig - Freie Stadt


Danzig wurde nach dem Tilsiter Frieden 1807 erstmals Freistaat. Danach ab 1814 bis 1919 war Danzig preußisch und Hauptstadt der Provinz Westpreußen. Nach dem 1. Weltkrieg wurde Danzig durch Artikel 100-108 des Versailler Vertrages von Deutschland getrennt und Freie Stadt, die unter dem Schutz des Völkerbundes stand. Der Anteil der polnischen Bevölkerung war zu dieser Zeit ca. 4 %. Dazu gehörten die Stadtkreise Danzig und Zoppot, die Kreise Danziger Höhe, Danziger Niederung und Großes Werder. Abkommen mit Polen regelten die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Trotzdem kam es zu vielen Streitigkeiten zwischen dem abgeschnittenen Danzig und Polen.
1933 wurde die NSDAP auch in Danzig stärkste Kraft im Volkstag. Neuer Staatspräsident wurde H. Rauschning. Besonders wirtschaftlich nutzte Polen die Lage Danzigs aus und versuchte vermehrt Hoheitsrechte in Danzig zu erlangen. Als Schlichter wurde 1937 C.J. Burckhard vom Völkerbund eingesetzt. Die Frage um Danzig wurde dann auch zum Anlass für den 2. Weltkrieg. Am 1. September wurde dann Danzig in das Deutsche Reich eingegliedert und Hauptstadt des Reichsgaues Danzig-Westpreußen. Die meisten Orden und Ehrenzeichen der Freien Stadt Danzig stammen aus der Zeit nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 bis 1940.

Alle Orden und Ehrenzeichen aus Nationalsozialismus » Danzig - Freie Stadt


Danziger Kreuz 2.Klasse
Danziger Kreuz 2.Klasse
Gestiftet:
31. August 1939 durch Gauleiter Albert Forster
Verliehen:
1939 - 1940
OEK Nummer:
3440
Mitgliedsabzeichen Luftschutzbund Danzig
Mitgliedsabzeichen Luftschutzbund Danzig
Gestiftet:
ca. 1933 Danziger Luftschutzbund
Verliehen:
1933 - 1945
OEK Nummer:
Keine