Vorderseite:Silberne Zivil-Verdienstmedaille jugendlicher Großherzog Friedrich 1856
Rückseite: Silberne Zivil-Verdienstmedaille jugendlicher Großherzog Friedrich 1856
- Material: Silber
- Größe: 40 mm
- Gewicht: ca 30 g

Die Zivilverdienstmedaillen wurden in 3 Stufen gestiftet, die große goldene Verdienstmedaille, die kleine goldene Verdienstmedaille und die silberne Verdienstmedaille.
Die ersten tragbaren Zivilverdienstmedaillen Badens sind um 1790 durch Markgraf Carl Friedrich gestiftet worden. Vorher waren die Medaillen nicht tragbar. Trotz der bereits 1803 erworbenen Würde eines Kurfürsten und 1806 eines Großherzogs sind Medaillen mit der Umschrift Kurfürst oder Großherzog von Carl Friedrich nicht bekannt. Die ersten Zivilverdienstmedaillen mit der Bezeichnung Großherzog (MAGN.D.BAD.D.ZAERING.) wurden 1810 durch Großherzog Carl Friedrich gestiftet. Die 2. Form trägt das Bildnis von Großherzog Carl und wurde nur 1817/18 verliehen. Diese erstmals mit der Umschrift CARL GROSHERZOG VON BADEN. Die hier gezeigte 3. Variante ist 1818 von Großherzog Ludwig eingeführt worden. Die 4. Variante zeigt Großherzog Leopold bis 1852 verliehen in 3 Stempelarten. Die 5. Variante mit dem Bild des Prinzregenten Friedrich. Die hier gezeigte 6. Variante ist mit Friedrich als Großherzog in erster Prägung mit jugendlichem Bild. Die späteren Medaillen der 2.Prägung hatten als Unterscheidungsmerkmal ein Porträt mit Schnur- und Knebelbart. Auf der Rückseite waren die Wörter – von – sowie – und – abgekürzt als – v – und – u -. Der Stempel stammt von Kachel.
Silberne Medaille mit Rand. Oben eine angelötete breite, flache Öse durch das das Band gezogen wurde.
Vorderseite:
Rückseite:
Vorderseite:Silberne Zivil-Verdienstmedaille jugendlicher Großherzog Friedrich 1856
Rückseite: Silberne Zivil-Verdienstmedaille jugendlicher Großherzog Friedrich 1856