Vorderseite:Wilhelmskreuz für öffentliche Wohlfahrt
Rückseite: Wilhelmskreuz für öffentliche Wohlfahrt
- Material: oxyd.Bronze
- Größe: 44 mm
- Gewicht: 27,5 g

Gestiftet wurde das Wilhelmskreuz durch Verordnung am 13. September 1915 durch König Wilhelm II. Der Beweggrund war die Auszeichnung von Personen in der Heimat die sich durch ihre Arbeit oder freiwillige Tätigkeit Verdienste im Bereich der öffentlichen Wohlfahrt erworben haben. Diese konnten nicht mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet werden sollten aber trotzdem eine Anerkennung erhalten. Für Verdienste im Kriege wurde das Kreuz am Band mit und ohne Schwerter verliehen. Diese Kreuze tragen auf der Rückseite im Medaillon die Inschrift – Kriegsverdienst -. Mit Schwertern wurde das Kreuz vornehmlich für Verdienste an der Front verliehen. Wenn der Verdienst nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Krieg stand und für Verdienste in der Wohlfahrt verliehen wurde fehlt auf dem Medaillon der Rückseite die Inschrift -Kriegsverdienst -. Die höhere Klasse als Steckkreuz mit Krone und Schwertern wurde nur an Militärs verliehen die zuvor das Kreuz am Band inne hatten. Die Kreuze waren nicht rückgabepflichtig. Die Verleihungszahl für Kreuze ohne Schwerter für Kriegsverdienst und öffentliche Wohlfahrt liegt bei ca. 1950 Stück. Es wurden auch Kreuze in Kriegsmetall bronziert hergestellt. Der Bandring ist flach oder bei späten Kreuzen rund.
Kreuz aus dunkel oxydierter Bronze. Die Kreuzarme mit glattem Rand sind an den Enden abgerundet. Die Innenseiten fein gekörnt.Vorder-und Rückseite mit rundem Medaillon. Am oberen Kreuzarm eine angelötete Öse mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Vorderseite:Wilhelmskreuz für öffentliche Wohlfahrt
Rückseite: Wilhelmskreuz für öffentliche Wohlfahrt