Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe
Gestiftet wurde das Erinnerungsabzeichen 1920 durch Reichswehr-Minister Otto Geßler. Verliehen wurde das Abzeichen auf Antrag und die Anschaffung musste vom Beliehenen selbst bezahlt werden. Voraussetzung für die Verleihung war eine mindestens 1-jährige Tätigkeit auf einem Luftschiff des Heeres während des Krieges. Beantragen konnten dieses Abzeichen Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten die diese Bedingung erfüllten unabhängig davon ob sie noch im aktiven Wehrdienst waren oder schon ausgeschieden. Bei Soldaten, die im Einsatz auf Luftschiffen verwundet wurden oder in Gefangenschaft geraten waren konnte von der 1-jährigen Mindestdienstzeit abgesehen werden.
Für Besatzungen von Marine-Luftschiffen wurde gleichzeitig ein ähnliches Abzeichen gestiftet mit einem Marineluftschiff und einer Kaiserkrone über der Schleife.
Liegendes ovales Abzeichen aus versilbertem Buntmetall innen durchbrochen. Hinten eine waagerechte Anstecknadel.
Vorderseite:
- Das Oval wird oben aus Lorbeerlaub und unten aus Eichenlaub gebildet. Dieses grün lackiert.
- Das Eichenlaub ist in gleichmäßigem Abstand 3 mal mit Band umwickelt.
- Das Lorbeerlaub ist oben mit einer Schleife gebunden, die oberhalb 2 Bögen und unterhalb 1 Bogen zeigt.
- Mittig aufliegend die Abbildung eines Heeres-Luftschiffes in silber, den ovalen Kranz leicht überragend.
Rückseite:
- Glatt mit waagerechter Nadel. Diese etwas oberhalb der Mitte.
Vorderseite:Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe
Rückseite: Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe
Gestiftet:
1.August 1920 durch Reichswehr-Minister Otto Geßler
Daten:
- Material: Buntmetall versilbert, teilweise lackiert
- Größe: ca. 63,9 x 38,5 mm
- Gewicht: ca. 22 g
Preis:
2000 – 2200 € in Silber
1300 – 1600 € versilbertes Metall