Vorderseite:Erinnerungskreuz der Main-Armee 1866
Rückseite: Erinnerungskreuz der Main-Armee 1866
- Material: dunkle Bronze
- Größe: 34,4 mm
- Gewicht: 12,3 g

Die Erinnerungskreuze für 1866 wurden am 20. September 1866 durch König Wilhelm I. gestiftet. Es sollte äußerer Beweis der Anerkenntnis sein für den glorreichen Feldzug gegen Österreich. Verliehen wurden die Kreuze an Offiziere, Unteroffiziere, Soldaten und Beamte die an dem Feldzug teilgenommen haben. Die Kreuze wurden in 4 verschiedenen Varianten gefertigt mit gleicher Rückseite und unterschiedlicher Gestaltung der Vorderseite. In einigen Publikationen wird die Vorderseite als Rückansicht beschrieben. Das Erinnerungskreuz für die Main Armee wurde an Truppenteile verliehen die an den Kämpfen in Thüringen und Süddeutschland teilgenommen haben. Die Stempel der verschiedenen Kreuze stammen von F.W. Kullrich und E. Weigand. Die Verleihungszahl für alle Kämpferkreuze liegt bei ca. 144.000 Stück. Nichtenthalten sind die Kreuze für Nichtkämpfer. Die verliehenen Kreuze haben in der Regel eine kräftigere, gerillte Öse. Spätere Kreuze und Spangenanfertigungen eine gewöhnliche Drahtöse.
Kreuz aus Bronze eroberter Geschütze. Vorder- und Rückseite mit großem, runden, mitgeprägtem Mittelschild. Zwischen den Kreuzarmen ein umlaufender Lorbeerkranz. Am oberen Kreuzarm eine angelötete Öse (glatt oder gerillt) mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Vorderseite:Erinnerungskreuz der Main-Armee 1866
Rückseite: Erinnerungskreuz der Main-Armee 1866