Vorderseite:Erinnerungskreuz 1866 für Nichtkämpfer
Rückseite: Erinnerungskreuz 1866 für Nichtkämpfer
erweitert am 17.November 1866 und 31.Januar 1867
- Material: dunkle Bronze
- Größe: 34,5 mm
- Gewicht: 12,3 g

Die Erinnerungskreuze für 1866 wurden am 20. September 1866 durch König Wilhelm I. gestiftet. Es sollte äußerer Beweis der Anerkenntnis sein für den glorreichen Feldzug gegen Österreich. Verliehen wurden die Kreuze an Offiziere, Unteroffiziere, Soldaten und Beamte die an dem Feldzug teilgenommen haben. Die Kreuze wurden in 4 verschiedenen Varianten gefertigt mit gleicher Rückseite und unterschiedlicher Gestaltung der Vorderseite. In einigen Publikationen wird die Vorderseite als Rückansicht beschrieben. Das Erinnerungskreuz für Nichtkämpfer wurde an Personen verliehen die nicht zu den kämpfenden Verbänden gehörten sich aber trotzdem auf dem Kriegsschauplatz aufhielten und bewährten. Die Stempel der verschiedenen Kreuze stammen von F.W. Kullrich und E. Weigand. Die Verleihungszahl für die Kreuze der Nichtkämpfer liegt bei ca. 1200 Stück. Damit ist das Kreuz mit Abstand das Seltenste. Die verliehenen Kreuze haben in der Regel eine kräftigere, gerillte Öse. Spätere Kreuze und Spangenanfertigungen eine gewöhnliche Drahtöse.
Kreuz aus Bronze eroberter Geschütze. Vorder- und Rückseite mit großem, runden, mitgeprägtem Mittelschild. Zwischen den Kreuzarmen ein umlaufender Lorbeerkranz. Am oberen Kreuzarm eine angelötete Öse (glatt oder gerillt) mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Vorderseite:Erinnerungskreuz 1866 für Nichtkämpfer
Rückseite: Erinnerungskreuz 1866 für Nichtkämpfer