Vorderseite:Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV) Ehrenzeichen
Rückseite: Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV) Ehrenzeichen
- Material: Kupferlegierung vergoldet, Emaille
- Größe: 30 mm x 40 mm
- Gewicht: ca. 8 g
Das hier gezeigte Ehrenzeichen wurde von der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung (NSKOV) an verdiente Mitglieder verliehen die sich wohl auf Ortsebene engagierten und für die Kriegsbeschädigten einsetzten. Es gibt noch ein Ehrenzeichen mit goldenem Eichenkranz an den Rändern das wohl für höhergestellte Mitglieder oder ausgezeichnete Verdienste verliehen wurde. Abzeichen mit andersfarbigem Rand (Rot) sind auch bekannt. Ob die ähnlich wie bei der NS-Frauenschaft für die Organisationsebene stehen ist mir unbekannt. Die NSKOV wurde durch die NSDAP 1930 als Wohlfahrtseinrichtung für Kriegsbeschädigte und Frontkämpfer des 1. Weltkrieges gegründet. Leiter des Kriegsopferamtes war Hanns Oberlindober. Ab 1933 war der Sitz in Berlin Kreuzberg. Die Organisation behielt im Nationalsozialismus eine gewisse Selbstständigkeit in Vermögend und Organisationsfragen. Der Architekt Willy Mühlau entwarf Wohnanlagen für Kriegsversehrte die von der NSKOV umgesetzt wurden. Nach der Zwangsvereinigung mit anderen sozialen Verbänden war die Aufgabe die Verteilung von Zuwendungen und Unterstützung der Kriegsversehrten. Finanziert wurde die Organisation durch Mitgliedsbeiträge (1939 ca. 1,5 millionen Mitglieder), umfangreiche Spendensammlungen, Zuschüsse aus dem Haushalt der NSDAP und Regierung sowie der Kooperation mit der Nationalistischen Volkswohlfahrt oder dem Winterhilfswerk. Die Kriegsopferfürsorge hat in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg enorm an Bedeutung gewonnen. Bereits 1917 gründete sich in Berlin der Reichsbund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten der das Schicksal der millionen Betroffenen mildern wollte. Darunter zählten 1,5 Mio Kriegsbeschädigte und 1,7 Mio Hinterbliebene des Krieges. Bereits 1922 hatte der Bund 850.000 Mitglieder. In der Weimarer Republik wurden einige Gesetze erlassen die bei der Wiedereingliederung (vor allem in den Arbeitsmarkt) helfen sollten. Die Leistungen richteten sich nach dem Vorkriegseinkommen. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde die, in der Bevölkerung durchaus angesehene, Fürsorge für den Nationalsozialismus instrumentalisiert und politisch beeinflusst und ausgenutzt. Der Reichsbund der Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten löste sich im April 1933 auf um der Übernahme im Rahmen der Gleichschaltung zu entgehen. Ähnlich erging es anderen karitativen Organisationen sodass die Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung eine Monopolstellung inne hatte und die Politik unterstützte. Quelle: Wikipedia, Sozialverband Deutschland www.SovD.de – Geschichte.
Rautenförmiges Abzeichen aus vergoldeter Kupferlegierung. Die Vorderseite ist emailliert. Die Rückseite hat ein aufgelötetes Plättchen mit Anstecknadel.
Vorderseite:
Rückseite:
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Vorderseite:Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV) Ehrenzeichen
Rückseite: Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung (NSKOV) Ehrenzeichen