Vorderseite:Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
Rückseite: Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938

- Material: versilbertes Metall
- Größe: 35 mm
- Gewicht: ca. 16 – 17 g
250 – 280 € in Zink versilbert

Das Grubenwehr-Ehrenzeichen in 2.Form, als versilberte Medaille, wurde am 30. Januar 1938 durch Adolf Hitler gestiftet. In der Zeit von 1936 bis 1938 wurde die 1. Form des einheitlichen Ehrenzeichens vom Reichswirtschaftsminister gestiftet. Dieses Reichsgrubenwehr-Ehrenzeichen war eine blanke graue Eisenplakette mit rückseitiger Nadel. Mit der Einführung des neuen Ehrenzeichens wurde die Verleihung des Vorgängermodells untersagt. Ausgezeichnet wurden Mitglieder von Grubenwehren die 15 Jahre treu und vorwurfsfrei gedient hatten, Grubenwehrleute die auf Grund eines Unfalls aus dem Dienst ausscheiden mussten und Mitglieder der Wehr und auch andere Bergleute die sich durch mutiges und entschlossenes Verhalten beim Einsatz und bei Rettungseinsätzen hervorgetan haben. Zur Verleihung gehörte eine Verleihungsbescheinigung unterschrieben vom Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei. Die Vorschläge zur Verleihung wurden von der oberen Bergbaubehörde der Bezirke eingereicht. Der Entwurf der Medaille stammt von Prof. Hans Schweitzer. Es wurden Medaillen in Bronze versilbert und in Kriegsmetall versilbert hergestellt. Quelle: J. Nimmergut, Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945, Bd. IV, 2001.
Runde Medaille aus versilbertem Metall mit Rand. Oben eine angelötete gewöhnliche Öse mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
Bilder von www.militaria-berlin.de
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Vorderseite:Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
Rückseite: Grubenwehr-Ehrenzeichen 1938
