


- Material: Bronze
- Größe: 29,3 mm
- Gewicht: 15,8 g
Gestiftet wurde die Kriegsdenkmünze formlos 1848 durch König Wilhelm I. von Württemberg. Anlass waren die Kämpfe in Schleswig-Holstein 1848 und der Kampf gegen die Revolution in Baden 1848. Die empfangsberechtigten württemberger Soldaten werden unterschiedlich angegeben. Entweder für beide Feldzüge oder nur für die Beteiligten bei der Niederwerfung der badischen Revolution. Württemberg hatte in Schleswig-Holstein ein Kontingent von einem Bataillon Infantrie. Bei der Niederwerfung in Baden waren ca. 3000 württemberger Soldaten beteiligt. Für die Kriegsdenkmünze wurden neue Stempel durch August Dietelbach gefertigt. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der abgeänderte Lorbeerkranz mit nunmehr 8 Blattgruppen links und rechts der unter mit einer Schleife gebunden ist. Frühere Denkmünzen (auch von Dietelbach) hatten 15 oder 10 Blattgruppen auf beiden Seiten die oben und unten kreuzweise gebunden waren. Dietelbach war von 1842 bis 1870 Medailleur am Königlich Württembergischen Münzamt in Stuttgart.
Unter den Teilnehmern der Feldzüge waren nachweislich auch Offiziere die Anspruch auf die rückseitige Inschrift – 2 Feldzüge – oder mehr (bis zu 5 Feldzüge) hatten. Dazu könnten auch noch ältere Unteroffiziere kommen. Medaillen dieser Art mit den Aufschriften für mehr als einem Feldzug sind mir bisher nicht bekannt. Die Verleihungszahl wird mit 2282 Stück angegeben. Quelle: J. Nimmergut, Deutsche Orden und Ehrenzeichen bis 1945, Bd. IV, 2001.
Runde Medaille aus Bronze mit erhöhtem Rand. Oben eine angelötete gewöhnliche Öse mit Bandring.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
Bilder von www.Wöschler-Orden.de