Vorderseite:Silberne Zivilverdienstmedaille Stempel 1806
Rückseite: Silberne Zivilverdienstmedaille Stempel 1806
- Material: Silber
- Größe: 35,5 mm
- Gewicht: 18,8 g

Am 1. Januar 1806 wurde Maximilian Joseph König von Bayern. Die Vorderseitenstempel der Zivilverdienstmedaillen wurden neu gestaltet und trugen nun die Umschrift – Maximilian Joseph König von Baiern -. Die Zivilverdienstmedaillen als vierte Klasse des Verdienstordens der Bayerischen Krone wurden am 19. Mai 1808 durch König Maximilian Joseph gestiftet. Unter König Maximilian wurden die Zivilverdienstmedaillen in Gold und Silber verliehen. Die Zivilverdienstmedaille wurde bereits am 7. November 1805 noch (von ihm) als Kurfürst Maximilian IV. Joseph gestiftet. Die Umschrift lautete noch – MAXIMILIAN – IOSEPH – CHURFÜRST – ZU – PFALZBAIERN -. Anlass war der Krieg 1805 gegen Österreich. Die hier gezeigte erste Form als König von Bayern zeigt auf der Vorderseite die Stempelschneidersignatur – LOSCH F.- und auf der Rückseite einen dünneren Kranz ohne Schleife. Die Stempel der Medaillen stammen von Joseph Losch, München. Medaillen ohne Stempelschneider resultieren aus der zunehmenden Stempelschwäche. Das Band zur Medaille wurde am 13. April 1807 einheitlich eingeführt. Um 1827 wurden neue Stempel für die Medaillen gefertigt. Diese Form hat auf der Vorderseite die Signatur – LOSCH – und rückseitig einen unten mit Schleife gebundenen dichten Kranz. Es durften keine Gesuche um die Verleihung eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt waren nur die Staatsministerien. Quelle: Jacob & Oskar Leser, Die Ritter- u. Verdienstorden, Ehren-, Verdienst- und Denkzeichen sowie Dienstalters-Auszeichnungen des Königreichs Bayern, 1910.
Runde Medaille aus Silber mit erhöhten Perlenrändern. Oben eine tropfenförmige, derbe Öse.
Vorderseite:
Rückseite:
Band:
Bilder von www.Wöschler-Orden.de
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Vorderseite:Silberne Zivilverdienstmedaille Stempel 1806
Rückseite: Silberne Zivilverdienstmedaille Stempel 1806